Bo Katzman - Die Seite für den Fan

Ruth Huber

Lebenslauf

       

Das Licht der Welt erblickte ich am 29.Juli 1971 im Spital von Schwarzenburg. Als jüngstes von fünf Kindern wuchs ich auf einem Bauernhof in Heitenried (Kt. FR) auf. Ich habe drei ältere Brüder und eine Schwester. Nach der Primarschule in Heitenried, der Sekundarschule in Tafers, besuchte ich das 10.Schuljahr an der Schule Uttewil. Diese Schule hatte den Schwerpunkt Haushalt und wurde im Internat geführt. Danach absolvierte ich das bäuerlich, hauswirtschaftliche Lehrjahr, besuchte die Bäuerinnenschule und arbeitete auf verschiedenen Bauernhöfen. 1994 konnte ich genügend Praxis vorweisen und als relativ jung die eidg. Berufsprüfung für Bäuerinnen absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss führte mich mein Lebensweg als Betriebshelferin von Hof zu Hof. Ich leistete Arbeitseinsätze von ca. 2-3 Wochen pro Betrieb und ersetzte dabei die Bäuerin bei Unfall, Krankheit oder auch Ferien.

 

1995 lernte ich einen jungen, attraktiven Betriebshelfer kennen – Adi! Er war ebenfalls im Kanton Bern im Einsatz. Allerdings erledigte er natürlich Stall- und Feldarbeiten. Leider waren wir aber nie am selben Ort im Einsatz und so waren wir oft ganz schön weit von einander getrennt.

 

Unsere ersten Ferien (und bisher einzigen Auslandferien!) führten uns im Nov./Dez. 95 für 10 Wochen nach Australien. Wir genossen die Ostrundreise auf dem roten Kontinent in vollen Zügen und träumen davon, irgendwann noch den Westen dieses grossen Landes zu erkunden.

 

                   

 

Bis Frühjahr 97 arbeiteten wir beide weiterhin als Betriebshelfer. Adi war ein spezieller Betriebshelfer der fast sämtliches Werkzeug und diverse Arbeitsmaschinen mit Anhänger mitführte. So kam es, dass SF DRS für die damalige Jugendsendung Zebra ein Portrait über ihn ausstrahlte.

 

Im Februar 97 hatten wir das Zigeunerleben satt und wir traten die Stelle als Betriebsleiter Stellvertreter auf einem grossen Bauernhof in Grenchen an. Das gefiel uns anfänglich ganz gut und wir genossen es, unsere erste gemeinsame Wohnung ein zu richten. Bald merkten wir aber, dass dies nicht der Arbeitsort ist, an dem wir über Jahrzehnte bleiben möchten.


Am 1.11.99 wagten wir den Schritt in die Selbständigkeit und gründeten unseren Allround Service. Wir bieten diverse Dienstleistungen im handwerklichen Bereich an. Z.B.: Umschwungpflege, Stahlschweissarbeiten, Allg. Montagen und Entsorgungen, Holzerarbeiten, Einzäunungen, Kleinere Bauarbeiten, Kleintransporte, Wäsche bügeln und flicken und vieles mehr! Mehr oder weniger zufällig führte uns unser Weg nach Grasswil. Dieses kleine Bauerndorf liegt zwischen Langenthal und Burgdorf.

 

Bald war uns klar, dass es nicht einfach ist, 100% vom Allround Service zu leben, da wir auch platzmässig eingeschränkt sind. Daher arbeitet Adi seit zwei Jahren als Chauffeur bei der Gourmador AG in Zollikofen. Seine Arbeitszeit beginnt um 2 Uhr und endet mittags. Bevor er um 5 Uhr mit dem Lastwagen losfährt, stellt er selber all die bestellten Früchte, Gemüse, Milchprodukte, Tiefkühlprodukte, Fertigsalate und Küchenfertige Produkte anhand der Lieferscheine im Tourenbuch bereit. Die Allround Service Arbeiten, welche es immer wieder gibt, erledigt er nebenbei. Im Mai 2004 werden wir die ehemalige Käserei von Grasswil kaufen. Es ist ein stattliches Gebäude von bald hundert Jahren mit viel, viel Platz. So wird Adi seine Traumwerkstatt einrichten können. Unser Ziel ist natürlich, irgendwann ganz vom Allround Service leben zu können.

 

Familie & Hobbys

 
 

Unseren Bund für’s Leben schlossen wir am 16. Aug. 1997 mit einem wunderschönen Hochzeitsfest und vielen Freunden.

 

Seit dem 12.Juli 2000 hat sich unser Leben so ziemlich verändert. 3 ½  Wochen zu früh erblickte Ramona das Licht der Welt. Sie war ein sehr liebevolles Baby und ihre Entwicklung überrascht uns immer wieder. Bis zur Geburt von Valentin, am 28. Juni 2003, arbeitete ich an drei bis vier Nachmittagen pro Woche. Ich putzte verschiedene Privatwohnungen und erledigte Bügelarbeiten. Dies hat sich seit letztem Sommer drastisch auf drei Nachmittage pro Monat reduziert. Dennoch sind meine Tage restlos ausgefüllt und ich schätze es sehr, die Kinder hautnah aufwachsen zu sehen. Wir sind täglich draussen am spazieren oder wenn’s wieder wärmer wird mit Gartenarbeiten beschäftigt. Ramona schaut sehr führsorglich zu ihrem kleinen Bruder. Der kleine Charmeur lässt sich gerne verwöhnen!

 

Nebenbei bin ich noch Sekretärin der BetriebshelferInnen Vereinigung Bern und mache im Vereinsleben der Samariter Grasswil mit. 

Leider kommen meine Hobbys zur Zeit immer etwas zu kurz. Jedoch freut es mich, dass ich die letzten Jahre immer einen Kurs pro Jahr besuchen konnte. So lernte ich das Gestalten von Heubären, Wachsmalerei und das Nähen von Windspielen und kleinen Drachen aus Drachenstoff. Speziell gut gefiel mir der Kurs im letzten Herbst über das Flechten mit Weiden. Auf den grossen Spielkorb bin ich mächtig stolz! Mit Adi zusammen geniesse ich das Puzzlen, Jassen und viele andere Spiele. In unserer wunderschönen Umgebung sind wir oft am Spazieren. Wenn die Kinder grösser sind, werden wir bestimmt auch wieder vermehrt am Velo fahren, skaten, Ski fahren  und wandern sein.

    

Bo Katzman

 
 

Auf den sympathischen Sänger Bo Katzman bin ich gegen Ende der achtziger Jahre gestossen. An zwei TV Auftritte kann ich mich noch ganz genau erinnern. Der eine ist „Working on the Galley“ , wahrscheinlich in irgend einer Musik Sendung, und der andere ist „Celebration Day“ im Wetten dass...? Ich habe keine Ahnung, warum mich Bo damals bereits fasziniert hat.

 

1994 habe ich mir zu Weihnachten meine erste Bo Katzman Chor CD gewünscht. Im Jan. 97 endlich mein erster Konzertbesuch im Kursaal Bern. Ich erlebte einen fantastischen Konzertabend.

 

Seit „Voices of paradies“ besuche ich mit Adi jährlich die Konzerte ein oder auch mehrmals. Diese Abende geben mir enorm viel Power. Einfach gigantisch, was Bo innerhalb weniger Monate auf die Beine stellt und gemeinsam mit Chor und Band auf die Bühne zaubert. Ich schätze es sehr, zu Bo’s Freundeskreis zu gehören und freue mich sehr über den Kontakt mit anderen Fans.

 

So gäbe es noch allerhand zu erzählen. Z.B: Wie ich mit schlotternden Knien mein erstes Autogramm bei Bo holte, das Radio 32 Interview im Mövenpick Egerkingen, der Fantreff in Möhlin, TV-Auftritte, der Glöggliauftritt mit „I will follow him“, und, und, und! Kurz gesagt, als Bo Katzman Freund erlebte ich so viele wunderbare Momente, die mir niemand aus meinem Herzen nehmen kann. Lieber Bo, danke für alles!!